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Loveparade-Prozess:Alles umsonst?

Loveparade Gedenkstätte

Die Gedenkstätte in Duisburg an der Unterführung, an der 21 Menschen ihr Leben verloren und Hunderte verletzt wurden.

(Foto: dpa)

Hunderte Zeugen, 60 000 Aktenzeichen: Ohne ein Urteil zu sprechen, stellt das Landgericht Duisburg eines der größten Strafverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik ein. Welche Lehren lassen sich daraus ziehen?

Von Benedikt Müller

Der Prozess endet ohne Urteil, aber nicht ohne Erkenntnis. Das ist Mario Plein wichtig, als der Richter am Landgericht Duisburg am Montag eines der größten Strafverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik einstellt. Es sollte klären, warum vor knapp zehn Jahren 21 Menschen im Gedränge bei der Love-Parade in Duisburg starben. 652 Menschen wurden damals verletzt, am einzigen Zu- und Abgang des Techno-Festivals. "Den großen Bösewicht haben wir nicht gefunden", meint Plein.

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