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Loveparade-Katastrophe:"Zunächst muss erinnert werden"

Die Möbelkette hatte das Gelände vom Flächenvermarkter Aurelis gekauft, der noch weitere 50.000 Quadratmeter in der Nähe des Krieger-Geländes besitzt. Diese sollte mit Dienstleistungsgebäuden bebaut werden. Doch auch Aurelis stellt die Vermarktung zurück. "Auf der Fläche muss zunächst an die Tragödie erinnert werden", sagte Heck.

Das gesamte Areal sollte einen neuen Namen erhalten, "Duisburger Freiheit" sollte es nach der Umgestaltung heißen. Der Star-Architekt Norman Foster hatte einen Masterplan für den geplanten Park entwickelt. Ob der Name nun aus Pietätsgründen fallen gelassen werde, konnte Duisburgs Stadtsprecher Frank Kopatschek noch nicht sagen. Er betonte, dass es sich dabei um einen Arbeitstitel handele.

Unterdessen hat sich die Stadt Duisburg nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) einen Medienberater gesucht: Sie will sich vom früheren Düsseldorfer Focus-Korrespondenten Karl-Heinz Steinkühler als Medienberater unterstützen lassen. "Wir nehmen zu diesem Thema keine Stellung", hieß es dazu bei der Stadt. Allerdings äußerte sich die von der Stadt mit der Unterstützung von internen Untersuchungen zur Loveparade-Katastrophe beauftragte Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Düsseldorf: "Im Rahmen dieses Mandates hat die Kanzlei wie bei ähnlichen öffentlichkeitsrelevanten Verfahren einen Medien- und Politikberater hinzugezogen", hieß es in einer Stellungnahme.