Plötzlicher Kindstod„Da beschuldigt mich jemand öffentlich, mein Kind ermordet zu haben“

Lesezeit: 9 Min.

Einen Fuß- und einen Handabdruck von ihrem Sohn Xavi hat Lisa Straube zusammen mit einem Foto von ihm rahmen lassen.
Einen Fuß- und einen Handabdruck von ihrem Sohn Xavi hat Lisa Straube zusammen mit einem Foto von ihm rahmen lassen. Lisa Straube

Xavi ist vier Monate alt, als er nicht mehr aus dem Schlaf aufwacht. Der Sohn der Influencerin Lisa Straube ist an plötzlichem Kindstod gestorben. Seit sie den Verlust ihres Kindes öffentlich gemacht hat, wird sie mit Hassnachrichten überschwemmt. Wie hält man das aus?

Interview von Kerstin Lottritz

SZ bei Google bevorzugen

Die Influencerin Lisa Straube, 25, hat Anfang Februar ihren vier Monate alten Sohn verloren. Ärzte sprechen vom plötzlichen Kindstod, wenn ein zuvor gesunder Säugling unerwartet stirbt, meist im Schlaf und ohne medizinische Erklärung. In Deutschland kommt das etwa 80 Mal im Jahr vor, bei aktuell rund 677 000 Geburten. Die Ursachen für plötzlichen Kindstod sind noch immer nicht erforscht, aber um das Risiko zu reduzieren, empfehlen Experten für einen sicheren Schlaf: möglichst in Rückenlage in einem Schlafsack, ohne Decke und Kissen, in einem rauchfreien Zimmer.

Zur SZ-Startseite

Medizin
:Wenn das Schwangerbleiben schwer ist

Unsere Autorin hat in einem Jahr mehrere Fehlgeburten erlebt. Sie fragt sich, wieso – und muss lange nach Antworten suchen.

SZ PlusVon Valerie Höhne

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: