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Limburg:Unfallfahrt in Limburg war kein Terroranschlag

Lastwagen fährt auf Fahrzeuge auf

Am 7. Oktober ist in Limburg ein Lastwagen wohl absichtlich auf mehrere vor einer roten Ampel vor dem Landgericht stehende Fahrzeuge aufgefahren. Acht Menschen und der Fahrer selbst wurden dabei verletzt.

(Foto: dpa)

Eine Woche nachdem ein gekaperter Lastwagen in mehrere Autos gefahren ist, suchen die Ermittler noch immer nach dem Motiv des Mannes - doch islamistischen Terror schließen sie nun aus.

Bei den Ermittlungen zu der wohl absichtlich verursachten Unfallfahrt mit einem Lastwagen in Limburg geht die Polizei nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Das sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Westhessen. Demnach hatte der Polizeipräsident für Westhessen, Stefan Müller, die Limburger Stadtverordneten am Montagabend darüber informiert, dass die Ermittler bisher keine Verbindung des Tatverdächtigen in die gewaltbereite islamistische Szene festgestellt hätten.

Der 32-jährige Syrer soll am Montag vor einer Woche einen Lastwagen gekapert haben. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr er dann an einer Kreuzung mitten in Limburg ungebremst auf mehrere Fahrzeuge auf, so dass diese zusammengeschoben wurden. Acht Menschen und der Verdächtige erlitten Verletzungen. Der Syrer wurde kurz nach dem Unfall festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft.

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich am Dienstag nicht zur Motivlage äußern. Das hessische Landeskriminalamt (LKA) gab unterdessen die Ermittlungen wieder an die Limburger Polizei ab, wie ein Sprecher sagte. Das LKA war zunächst eingeschaltet worden, weil anfangs ein terroristischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen wurde.

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