BrasilienJair Bolsonaro darf sich Haftzeit „weglesen“

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Jair Bolsonaro, hier noch im Hausarrest, kann im Gefängnis zum Beispiel aus Werken von Tolstoi, Dostojewski, Kafka, Orwell und Shakespeare wählen.
Jair Bolsonaro, hier noch im Hausarrest, kann im Gefängnis zum Beispiel aus Werken von Tolstoi, Dostojewski, Kafka, Orwell und Shakespeare wählen. (Foto: Adriano Machado/REUTERS)

Der zu mehr als 27 Jahren verurteilte brasilianische Ex-Präsident kann sich die Haftzeit durchs Bücherlesen verkürzen. Dahinter steht offenbar der Gedanke, dass Bildung Menschen besser macht.

Von Martin Zips

Ach, die Sonne dreht sich gar nicht um die Erde? Das hätte man ja gar nicht gedacht, hätte man es nicht irgendwo mal gehört oder gelesen. Und lesen – das ist gar nicht schlecht. Aber macht eine gute Lektüre die Menschheit auch wirklich besser? Bloß weil ein kluger Roman, wie die britische Schriftstellerin Mary Ann Evans vor 170 Jahren einmal formulierte, die „Ausdehnung unserer Sympathien“ bewirkt? Ausdehnung? Wohin?

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