Lawinengefahr„Bei 90 Prozent der Unfälle wurde die Lawine von den Wintersportlern selbst ausgelöst“

Lesezeit: 3 Min.

Wer in den Alpen abseits der Pisten unterwegs ist, sollte gut ausgerüstet sein für mögliche Lawinen, erklärt Matthias Walcher.
Wer in den Alpen abseits der Pisten unterwegs ist, sollte gut ausgerüstet sein für mögliche Lawinen, erklärt Matthias Walcher. privat

Schon 17 Menschen sind in diesem Winter in Österreich durch Lawinen ums Leben gekommen. Ein Experte erklärt, warum derzeit in großen Teilen der Alpen eine der höchsten Warnstufen gilt und worauf Wintersportler achten sollten.

Interview von Titus Arnu

In großen Teilen der Schweiz und im Westen Tirols herrscht auf der fünfteiligen Skala für Lawinengefahr derzeit Stufe 4. Lawinen haben mehrere Todesopfer gefordert und Rettungseinsätze verursacht. Am Stubaier Gletscher in Tirol starben zwei Snowboarder abseits der Piste, bei Courmayeur (Italien) drei französische Skifahrer. In Oberjoch im Allgäu wurde eine verschüttete Person gerettet. In der Schweiz entgleiste eine Regionalbahn nach einer Lawine bei Goppenstein; rund 30 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, fünf verletzt. Warum die Lawinenlage diesen Winter so schwierig ist und welche Vorsichtsmaßnahmen helfen, erklärt Matthias Walcher vom Lawinendienst Tirol.

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