Unglück in SüdtirolDas Drama an der Vertainspitze

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Mitglieder der Bergrettung warten vor den verschneiten Bergen der Ortlergruppe auf den Rettungshubschrauber.
Mitglieder der Bergrettung warten vor den verschneiten Bergen der Ortlergruppe auf den Rettungshubschrauber. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Eine Bergtour an Allerheiligen wird zur Katastrophe: Nur zwei Kletterer überleben einen Lawinenabgang in den Ortler-Alpen, fünf Deutsche sterben.

Von Nadine Regel

Warum sie noch so spät aufstiegen, diese Frage bleibt vorerst offen. Klar ist: Bei einem der schwersten Lawinenunglücke der vergangenen Jahre in den Alpen sind an Allerheiligen fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Zwei Frauen und drei Männer wurden unterhalb des Gipfels der 3545 Meter hohen Vertainspitze in Südtirol von einer Schneelawine erfasst. Sie starben. Ein Vater und seine 17-jährige Tochter waren offenbar rund 200 Meter tief in eine Gletscherspalte gestürzt und von Schneemassen verschüttet worden. Zwei Männer – ebenfalls aus Deutschland – überlebten das Unglück knapp.

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