Lawinenunglück„Bei dieser Warnstufe passieren besonders viele Unfälle“

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Rettungseinsatz am 2150 Meter hohen Finsterkopf. Vier der sieben Tourengeher konnten nur noch tot geborgen werden.
Rettungseinsatz am 2150 Meter hohen Finsterkopf. Vier der sieben Tourengeher konnten nur noch tot geborgen werden. (Foto: AP/AP)

Vier Tourengeher sind bei einem Lehrgang des Österreichischen Alpenvereins in einer Lawine gestorben – erfahrene Sportler, die sich auskannten mit Gefahren. Ein Bergretter erklärt, warum die Warnstufe drei besonders tückisch ist und worauf Laien achten sollten.

Interview von Nadine Regel

Acht Menschen sind am Wochenende bei Lawinenunfällen in Österreich ums Leben gekommen, vier von ihnen am Finsterkopf im Salzburger Land: drei Männer im Alter von 53, 63 und 65 Jahren sowie eine 60 Jahre alte Frau. Bei ihnen handelte es sich um Teilnehmer eines Ausbildungskurses des Österreichischen Alpenvereins – um erfahrene Bergsportler also. Gerhard Kremser, 56, von der Bergrettung Pongau hat den Einsatz geleitet.

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