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Lady Gaga in Amsterdam:Schwanger? Nein! High? Davon doch nicht!

Während eines Konzerts in Amsterdam entkräftet Lady Gaga alle Argumente, die für eine mögliche Schwangerschaft sprechen würden. Dafür sorgt sie selbst gleich für neues Gerede: mit ihrer haltlosen Begeisterung für einen Joint.

Lady Gaga Joint Marihuana Konzert Amsterdam

Bei ihrem Konzert in Amsterdam war Lady Gaga über ein Geschenk ganz besonders erfreut, das auf die Bühne geflogen kam.

(Foto: Süddeutsche.de/dapd)

Ein neuer Zickenkrieg? Weil die PR mit dem eigenen Namen allein nicht mehr funktioniert? Oder ist sie etwa neidisch auf Lady Gagas Frisuren, die doch noch etwas exzentrischer sind als ihre eigenen? Irgendeinen Grund jedenfalls wird Kelly Osbourne für ihre nicht ganz Häme-freien Kommentar zu Gaga gehabt haben. "Ich denke, dass sie schwanger ist", sagte Osbourne laut diverser Medienberichte in der US-Talksendung von Alan Carr. Die Begründung: Die Popsängerin habe "diesen Teil ihres Körpers" (warum sagte sie eigentlich nicht "Bauch"?) zuletzt so gut versteckt. So richtig nett ist das nicht.

Denn irgendwie klingt das alles ein bisschen nach: "Ist doch offensichtlich, oder?" Da hilft auch Osbournes zweites Argument nicht, nämlich, dass Gaga ja außerdem ihr Haar brünett trage, weil Schwangere auf das Haare-Bleichen verzichten würden. Und tatsächlich kursieren im Netz Bilder von Gagas jüngstem Konzert in Amsterdam, die zwar keinen Gaga-Babybauch zeigen. Aber auch keine völlig abgemagerte, drahtige Sängerin.

Dafür zeigen die Bilder von dem Konzert am Dienstagabend etwas anderes: Wie eine blonde (!) und knapp bekleidete (!) Gaga angesichts eines Joints, der ihr auf die Bühne geworfen wird, unter dem Gejohle der Fans in Begeisterung ausbricht, sich die Marihuana-Zigarette prompt ansteckt, und nach zwei tiefen Zügen in die Menge wirft. "Das reicht nicht, damit ich high werde", kommentiert die Sängerin noch lapidar. Es ist nicht das erste Mal, dass Gaga ihre Liebe zum Wirkstoff THC bekennt.

Ob die Exzentrikerin damit ihren jungen Fans ein gutes Vorbild ist, sei einmal dahingestellt. Die Schwangerschaftsgerüchte dürften damit jedenfalls ausgeräumt - und eine alternative Erklärung für Gagas neues Erscheinungsbild gefunden sein: Schließlich folgt beim Kiffen auf das Kichern nicht selten das unbändige Bedürfnis nach Kalorien.

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© Süddeutsche.de/leja/fzs
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