Gerichtsprozess:Nach Schuss auf Hundesitter von Lady Gaga: 21 Jahre Haft für Täter

Gerichtsprozess: Lady Gagas Hundesitter ist angeschossen worden, als mehrere Personen versuchten, die Hunde des Popstars zu entführen. Nun wurde einer der Täter zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt.

Lady Gagas Hundesitter ist angeschossen worden, als mehrere Personen versuchten, die Hunde des Popstars zu entführen. Nun wurde einer der Täter zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt.

(Foto: Angela Weiss/AFP)

Mehrere Angreifer hatten zwei französische Bulldoggen der Sängerin entführt und dabei den Hundesitter angeschossen und schwer verletzt. Insgesamt waren fünf Personen festgenommen worden, einer bekannte sich des versuchten Mordes schuldig.

Nach einem bewaffneten Raubüberfall, bei dem der Hundesitter von US-Popstar Lady Gaga, 36, angeschossen wurde, muss einer der Täter für lange Zeit ins Gefängnis. Der 20-Jährige wurde zu 21 Jahren Haft verurteilt, wie US-Medien am Montag berichteten. Der Mann habe eine "kaltherzige, gewaltsame Tat" begangen, zitierte die Los Angeles Times aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles. Nach Behördenangaben bekannte sich der Täter wegen versuchten Mordes schuldig.

Der nächtliche Straßenraub hatte im Februar 2021 für Schlagzeilen gesorgt. Der "Dogwalker" Ryan Fischer führte damals drei Französische Bulldoggen der Sängerin in Hollywood spazieren, als Männer aus einem Auto sprangen und mit Waffengewalt die Herausgabe der Tiere verlangten. Der Hundesitter wehrte sich und wurde durch einen Schuss schwer verletzt. Die Diebe entkamen mit zwei Hunden- Koji und Gustav. Der dritte Hund - Miss Asia - entkam den Räubern. Der Überfall ereignete sich während eines Italien-Besuchs von Lady Gaga, die sich dort zu Dreharbeiten aufhielt. Die beiden Hunde wurden zwei Tage später auf einer Polizeiwache abgegeben.

Der Vorfall führte zu mehreren Festnahmen, einige Verfahren stehen noch aus. Im August wurden zwei Männer wegen Teilnahme an dem Raubüberfall zu jeweils vier und sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusErnährung
:Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist

Natürlich würde es dem Planeten helfen, wenn Menschen viel weniger Fleisch essen würden. Also gar keine Tiere mehr halten? Das wäre ein Fehler.

Lesen Sie mehr zum Thema