Im Park der „Stiftung Magnani-Rocca“ nahe Parma wird die Anwesenheit der Pfauen sehr geschätzt. Von „bezaubernden“ Tieren schwärmen die Besucher in den Google-Bewertungen. Sie stolzieren hier zwischen Menschen und Bäumen umher und werden öfter lobend erwähnt als die Namen der Künstler, deren Werke im Inneren des Museumsgebäudes zu sehen sind. Auch in der Nacht zum 23. März dürften sich die Tiere wieder im Park aufgehalten haben, was deshalb erwähnenswert ist, weil sie möglicherweise die einzigen Zeugen einer Tat waren, die gerade das kulturinteressierte Italien aufwühlt. Doch auch wenn der Pfau als noch so intelligent und wachsam gelten mag: Vernehmungsfähig ist er leider nicht. Die Carabinieri müssen auf herkömmliche Ermittlungsmethoden zurückgreifen.
KunstdiebstahlSie brauchten keine drei Minuten
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An ihre Beute kamen sie schneller als die Täter im Pariser Louvre: In einem Kunstmuseum nahe Parma wurden Gemälde von Renoir, Matisse und Cézanne gestohlen. Auch eine Woche nach der Tat sind die Ermittler offenbar ratlos, wo die Bilder sind.
Von Marcel Laskus
