„Grumpy Guide“ im Kunstpalast DüsseldorfWenn der Museumsführer die Besucher anschreit

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Hinter dem „Grumpy Guide“ Joseph Langelinck steckt der Aktionskünstler Carl Brandi. Die Besucher zahlen sieben Euro zusätzlich zum Eintrittspreis, um sich von ihm anpflaumen zu lassen.
Hinter dem „Grumpy Guide“ Joseph Langelinck steckt der Aktionskünstler Carl Brandi. Die Besucher zahlen sieben Euro zusätzlich zum Eintrittspreis, um sich von ihm anpflaumen zu lassen. (Foto: Anne Orthen/Kunstpalast Düsseldorf)

Museen sind Orte, an denen geflüstert wird. Normalerweise. Im Kunstpalast Düsseldorf aber beschimpft Joseph Langelinck die Teilnehmer seiner Führung auf Schritt und Tritt.

Von Hannah Wilholt, Düsseldorf

Joseph Langelinck wartet auf niemanden. Wenn einer der Teilnehmer bei seiner Führung nicht hinterherkommt, ist ihm das egal. Er schreit im Museum herum, schimpft über alles und jeden und stellt unangekündigte Wissensfragen an die Besucherinnen und Besucher. Wenn diese falsch antworten, schnauzt Langelinck sie an: „Verschwenden Sie meine Zeit nicht mit Raten. Wenn Sie es nicht wissen, dann schweigen Sie einfach.“ Das Absurde: Genau dafür hat seine Kundschaft Geld bezahlt.

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