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Kriminalität - Schwerin:Diebe klauen in Corona-Zeit weniger Fahrräder im Nordosten

Deutschland
Ein Fahrrad ist an einem Fahrradständer angeschlossen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa/mv) - In der Corona-Zeit haben Diebe in Mecklenburg-Vorpommern weniger Fahrräder geklaut als noch 2019. Im vergangenen Jahr seien 4443 Fahrräder als gestohlen gemeldet worden, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag mit. Das entspreche einem Rückgang um zehn Prozent. Pro 100 000 Einwohner seien 276 Fahrräder entwendet worden. Damit liege die Diebstahlrate leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 314 Velos.

Bundesweit waren der Kriminalstatistik zufolge 260 000 Räder gestohlen worden und damit rund 5000 weniger als im Vorjahr. Dem GDV zufolge wurden in der Corona-Zeit wohl weniger Räder unbeaufsichtigt im Freien abgestellt, weil die Menschen häufiger daheim geblieben waren. Die Schadenssumme habe 2020 unverändert bei 110 Millionen Euro gelegen, vor allem weil mehr E-Bikes als gestohlen gemeldet werden, die teurer sind als ein normales Rad.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-489395/2

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