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Kriminalität - Sarstedt:Polizei schießt nach Angriff: Mann stirbt in Klinik

Deutschland
Ein Beamter trägt die Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Sarstedt (dpa/lni) – Nach einer Auseinandersetzung mit Polizisten in Sarstedt (Kreis Hildesheim) und Schüssen aus einer Waffe ist ein 26-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Die Todesursache sei noch unklar, teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim am Mittwoch mit.

Die Polizei war am Dienstagabend von den Eltern des Mannes zu Hilfe gerufen worden, weil der Sohn ihre Haustür einzutreten versuchte und sie Angst hätten. Als ein 58-jähriger Beamter und dessen 23 Jahre alte Kollegin am Tatort eintrafen, wurden sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft von dem 26-Jährigen mit einer Forke angegriffen und "erheblich" verletzt.

"Im Rahmen des Kampfgeschehens" habe der Polizist dann zwei Schüsse auf die Beine des 26-Jährigen abgegeben. Der Mann, der am Dienstag schon tagsüber durch diverse Straftaten aufgefallen sei, wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er noch am Abend starb.

Die Todesursache ist laut Staatsanwaltschaft unklar. Die Schüsse hätten nur den unteren Bereich des Körpers getroffen. Die Ermittlungsbehörde ordnete eine Obduktion des Leichnams an. Die beiden Polizisten konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Ihre Verletzungen sollen auch rechtsmedizinisch begutachtet werden.

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