KriminalitätPolizei warnt vor Telefonbetrug mit „falschen Polizisten“

Die Polizei warnt: „Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an Personen, die Sie nicht kennen.“ (Symbolbild)
Die Polizei warnt: „Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an Personen, die Sie nicht kennen.“ (Symbolbild) Daniel Vogl/dpa

Falsche Polizisten am Telefon: Betrüger bringen eine Frau um Bargeld und Schmuck. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor solchen Maschen schützen kann.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Speyer (dpa/lrs) - Zu einer Serie von Betrugsanrufen ist es im Rhein-Pfalz-Kreis gekommen. „Die Täter nutzten dabei die Masche der "Falschen Polizeibeamten": Sie gaben am Telefon vor, von der Polizei Speyer zu sein und berichteten von vermeintlichen Einbrüchen in der unmittelbaren Nachbarschaft“, wie die Polizei mitteilte. 

Unter dem Vorwand, die Wertsachen der Angerufenen seien zu Hause nicht mehr sicher und müssten von Beamten in Sicherheit gebracht werden, versuchten sie demnach am Freitag, die Angerufenen zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewegen. 

Laut den Angaben erkannten die meisten den Betrug und legten sofort auf. In einem Fall sei die Masche aber erfolgreich verlaufen: „Eine 67-jährige Frau wurde so unter Druck gesetzt, dass sie Bargeld und Schmuck im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrags an einen unbekannten Abholer übergab“, hieß es.

Die Beamten wiesen aufgrund der aktuellen Vorkommnisse darauf hin, dass die Polizei niemals Bürgerinnen und Bürger telefonisch über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen oder die Herausgabe von Wertsachen fordern würde. „Beenden Sie solche Gespräche sofort und legen Sie den Hörer auf. - Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an Personen, die Sie nicht kennen. - Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen umgehend die Polizei über den Notruf 110.“, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260131-930-623822/1

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