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Kriminalität - Lüneburg:Einbrüche in mehr als 40 kirchliche Einrichtungen: Festnahme

Deutschland
Handschellen liegen auf einem Tisch. Foto: Armin Weigel/dpa (Foto: dpa)

Lüneburg (dpa) - Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serien-Einbrecher geschnappt, der in mehr als 40 kirchliche Einrichtungen in Norddeutschland eingestiegen sein soll. Der 57-Jährige sitze in Untersuchungshaft, teilte die Polizei in Lüneburg mit. Ausgangspunkt für die Ermittlungen waren zwei Einbrüche vor einem Jahr im Landkreis Uelzen. Der Mann soll auch evangelische Kindergärten ins Visier genommen haben. Insgesamt erbeutete er den Ermittlern zufolge Bargeld, Schmuck und Briefmarken im Wert von mehr als 40 000 Euro. Weitere Tatorte lagen in den niedersächsischen Landkreisen Lüneburg, Rotenburg, Heidekreis, Stade, Harburg, Celle, Gifhorn, Verden, Cuxhaven, Osterholz, Nienburg und Oldenburg.

Der mutmaßliche Einbrecher soll darüber hinaus in Scharbeutz, Bosau, Lübeck und Schulendorf in Schleswig-Holstein sowie in Hamburg aktiv gewesen sein. Bei Durchsuchungen in seinem Wohnumfeld in Hamburg stellten die Beamten am Montag belastendes Material sicher. Zudem wurden laut Polizei an mehreren Tatorten Spuren und DNA des 57-Jährigen gesichert. Jetzt werde geprüft, ob er auch für weiter zurückliegende Taten verantwortlich sei.

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