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Kriminalität - Frankfurt am Main:Verdacht auf Betrug: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AWO

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Verantwortliche der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Mainmetropole aufgenommen. "Gegen den Kreisverband besteht der Verdacht des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt", sagte am Mittwoch Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es gehe um Millionenbeträge, die der Verband für den Betrieb zweier Flüchtlingsunterkünfte in Frankfurt erhalten haben soll. Namen wurden nicht genannt. Zuvor hatte die "hessenschau" berichtet.

"Es gab eine anonyme Anzeige, die Grundlage der jetzigen Ermittlungen ist", sagte ein Sprecher der Frankfurter AWO der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Den Vorwurf, dass wir Geld veruntreut haben sollen, weisen wir zurück." Der Verband wollte eine Stellungnahme zu den Vorgängen veröffentlichen - in welcher Form, blieb zunächst unklar. Eine Sprecherin des Frankfurter Sozialdezernats sagte, man wolle die Arbeit der Staatsanwaltschaft "nicht durch die Äußerung von Details erschweren, verzögern oder gefährden". Derzeit lägen der Stadt jedoch keine Anhaltspunkte vor, dass ihr ein finanzieller Schaden entstanden sei. "Wir warten die Prüfung der strafrechtlichen Relevanz (...) ab."

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