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Kriminalität - Erfurt:Ramelow erinnert an Gutenberg-Amoklauf: "Tag des Schreckens"

Deutschland
Ein Banner mit dem Logo des Gutenberg-Gymnasiums und einem Trauerflor hängt am Gebäude der Schule. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Aktuell (Foto: dpa)

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Erfurt (dpa/th) - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat an den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium vor 19 Jahren erinnert und der Opfer gedacht. "Der 26. April bleibt ein Tag des Schreckens, der Trauer, des Schmerzes", erklärte Ramelow in einem Tweet, den die Thüringer Staatskanzlei am Montag bei Twitter verbreitete. Ein 19 Jahre alter Ex-Schüler des Gymnasiums hatte bei einem Amoklauf am 26. April 2002 zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin sowie einen Polizisten erschossen und sich dann selbst getötet.

Wegen der Corona-Pandemie wurde zu dem Jahrestag der Bluttat ein stilles Gedenken auf der Haupttreppe der Schule umgesetzt. Nachdem die Namen der Opfer verlesen wurden und die Schulgemeinde zu einer Schweigeminute innehielt, wurden Blumen an der Gedenktafel niedergelegt. Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) begleitete die Gedenkfeier. Zudem sollte das Läuten der Schulglocke an die Menschen erinnern, die bei dem Amoklauf ums Leben kamen. "Wir gedenken der Opfer des unfassbaren Geschehens", erklärte Ramelow. "Dieser Tag erschüttert Erfurt und das ganze Land. Heute gedenken wir der Opfer", schrieb auch Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD).

© dpa-infocom, dpa:210426-99-354937/3

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