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Pandemie-Bekämpfung:Liebes Corona-Tagebuch

Virologen empfehlen immer wieder, ein Kontakttagebuch zu führen. Was passiert, wenn man eine Woche lang jede Begegnung akribisch aufschreibt? Ein Versuch.

Von Veronika Wulf

Wenn man als Teenager Tagebuch geschrieben hat, dann ging es im Grunde auch immer um Kontakte: Mit wem man sich getroffen hat und - ganz wichtig - wie nah man sich dabei gekommen ist. Derzeit hat das Tagebuchführen leider einen ernsteren Hintergrund: "Jeder Bürger sollte in diesem Winter ein Kontakttagebuch führen", hat der Virologe Christian Drosten gefordert. Es gibt Apps und Tabellenvorlagen, natürlich geht auch das klassische Tagebuch mit Vorhängeschloss. Manche Menschen notieren angeblich jeden einzelnen Kontakt, andere beschränken sich darauf, ihren Terminkalender als Kontakttagebuch zu bezeichnen. Drosten empfiehlt, alle Situationen aufzuschreiben, die einem "eigentlich nicht ganz geheuer" waren.

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