Als Elon Musk noch nicht den künftigen US-Präsidenten Donald Trump als sein Leitgestirn entdeckt hatte, dem er mittlerweile kaum noch von der Seite weicht, war er wiederholt und gerne mit Giorgia Meloni zusammen, der italienischen Ministerpräsidentin. Überhaupt hat der Internet-Milliardär Musk ein Faible für Rom, das von Meloni, aber auch jenes der Antike. Der reichste Mann der Welt, der auf Erden keine Grenzen kennt und deshalb gerne zum Mars weiterziehen würde, ist vom Schlachtengetümmel des Imperiums fasziniert. Die berühmteste Arena aller Zeiten, von 72 nach Christus an unter dem Kaiser Vespasian („Geld stinkt nicht“) erbaut, mit etwa sieben Millionen Touristen pro Jahr eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Italiens, hat es auch Musk angetan.
TourismusGladiator Teil III
Lesezeit: 3 Min.

Im Kolosseum, der berühmtesten Arena der Welt, will Airbnb 32 Menschen als Gladiatoren gegeneinander kämpfen lassen. Nun startet die Anmeldung – aber in Rom formiert sich der Widerstand.
Von Marc Beise, Rom
