KoblenzProzess wegen Handels mit mehr als einer Tonne Heroin

Die Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand.
Die Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Arne Dedert/dpa/Archiv

Wegen internationalen Drogenhandels mit mehr als einer Tonne Heroin stehen seit Dienstag ein 49- und ein 59-jähriger Mann vor dem Landgericht Koblenz. Das...

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Koblenz (dpa/lrs) - Wegen internationalen Drogenhandels mit mehr als einer Tonne Heroin stehen seit Dienstag ein 49- und ein 59-jähriger Mann vor dem Landgericht Koblenz. Das teilte eine Gerichtssprecherin mit. Sie sollen sich laut Staatsanwaltschaft mit einem dritten Angeklagten, dessen Prozess abgetrennt worden ist, im Oktober bis November 2019 am Transport von Heroin per Lastwagen aus dem Iran nach Deutschland beteiligt haben. Als Teil einer internationalen Bande hätten sie auch am Handel damit mitgewirkt.

Die ursprünglich versteckt transportierten rund 1,1 Tonnen Heroin seien jedoch bei einer Kontrolle in Kasachstan entdeckt worden. Nur etwa ein halbes Kilogramm der Droge sei im Lastwagen geblieben und bis nach Deutschland gelangt. Laut der Gerichtssprecherin machten beide Angeklagten beim Prozessauftakt keine Angaben zu den Vorwürfen. Die 1. Strafkammer des Landgerichts Koblenz hat vorerst elf Verhandlungstage bis zum 25. Februar 2021 terminiert.

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