Klimaneutralität:"Unsere Alltagskultur ist geprägt durch Verschwendung"

Lesezeit: 4 min

Klimaneutralität: Familie Jochner verzichtet auf einen Wäschetrockner, um klimaneutral zu leben. Aber auch einen Fernseher und eine Kühltruhe haben die Jochners nicht.

Familie Jochner verzichtet auf einen Wäschetrockner, um klimaneutral zu leben. Aber auch einen Fernseher und eine Kühltruhe haben die Jochners nicht.

(Foto: Stephan Rumpf)

Im bayerischen Dorf Inzell versuchen Bewohner zu leben, ohne dem Klima zu schaden. Über einen Kampf gegen erwartete und unerwartete Widerstände.

Von Thomas Hummel, Inzell

Wenn Martin Jochner über den Abend im November spricht, öffnet sich sein Gesicht, der 52-Jährige lacht und seine Augen glänzen ein wenig. 45 Leute drängelten sich im Pfarrsaal der Gemeinde Sankt Michael in Inzell zur Gründung der Initiative "100xklimaneutral". "Da hamma uns hin g'stellt", erzählt Jochner, "und hab'n g'sagt: Jetzt ist Schluss, wir leben jetzt klimaneutral." Das sei ein Statement gewesen. Vor den "eigenen Leuten" stehen und fordern: "Macht's mit!"

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Having a date night online; got away
Liebe und Partnerschaft
Was, wenn du meine große Liebe gewesen wärst?
Streitgespräch: Die Grünen und der Krieg
"Ihr seid alle Joschka Fischers Kinder, Jamila"
Unbekanntes Italien
Die bessere Seite des Lago Maggiore
Eurovision Song Contest
Danke, Europa
Reden wir über Geld
"Wem zum Teufel soll ich jemals dieses Zeug verkaufen?"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB