Natur und Freizeit:Kleiner Garten, großes Glück

Schrebergarten Arnulfstraße, Kleingartenverein Nord-West 4 e.V. am Hirschgarten

Sonnenblumen leuchten im Schrebergarten. Wer einen ergattert hat, darf dennoch nicht tun und lassen, was er will.

(Foto: Florian Peljak)

Kleingärten sind heiß begehrt, seit der Pandemie noch mehr als zuvor. Doch auf einen Pachtvertrag muss man bis zu zehn Jahre warten. Wie dieser Traum schneller wahr wird und wozu man sich mit einer Parzelle verpflichtet.

Von Berrit Gräber

Bio-Gemüse anbauen, ungespritztes Obst und frische Kräuter ernten, üppige Blumenbeete pflegen: Die Sehnsucht nach dem eigenen Grün ist in Deutschland so groß wie nie zuvor. Mit der Corona-Pandemie ist der Ansturm auf Kleingartenkolonien extrem gestiegen, berichtet Sandra von Rekowski vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. "Deutschlandweit hat sich die Nachfrage mindestens verdoppelt, in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München sogar vervierfacht." Doch das Angebot an freien Parzellen ist mehr als knapp, speziell in Westdeutschland. Interessenten müssen inzwischen bis zu zehn Jahre lang auf einen Pachtvertrag warten, je nach Region. Wer seine eigene grüne Oase beackern will, sollte sich dennoch auf Wartelisten setzen lassen, rät von Rekowski: "Mit etwas Glück geht es schneller als gedacht." Bis es so weit ist, können Mietgärten für eine Saison eine Lösung sein. Tipps, wie sich der Traum vom Garteln umsetzen lässt.

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