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Kirche - Fulda:DBK endet: Anerkennungszahlungen im Mittelpunkt

Deutschland
Reinhard Marx (l-r), Nikola Eterovic, Rainer Maria Woelki und Georg Bätzing ziehen zum Gottesdienst in den Fuldaer Dom ein. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Fulda (dpa/lhe) - Zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) stehen heute die Konsequenzen aus einer Studie zu sexuellen Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Der DBK-Vorsitzende und Limburger Bischof Georg Bätzing hatte bereits angekündigt, dass sich die Konferenz auf konkrete Zahlungen an die Opfer einigen wolle. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag will Bätzing über die Ergebnisse informieren.

Betroffene befürchten aus ihrer Sicht weit zu niedrige Geldbeträge. Man habe "Angst" vor dem, was sich Verwaltungs-, Finanz- und Rechtsfachleute der katholischen Kirche ausgedacht hätten, ohne die Betroffenen einzubeziehen, hatte der Sprecher der Opferinitiative "Eckiger Tisch", Matthias Katsch, gesagt. Für angemessen hielte die Opferinitiative nach Katschs Worten sechsstellige Zahlungen, zumal viele Betroffene etwa von Berufsunfähigkeit betroffen seien.

Zu den Schwerpunkten der Beratungen gehörte auch der Reformprozess Synodaler Weg mit den vier Themenschwerpunkten Stellung der Frau in der Kirche, kirchliche Sexualmoral, Umgang mit Macht in der Kirche und die vorgeschriebene Ehelosigkeit der Priester, der Zölibat. Auch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das kirchliche Leben beschäftigten sich die Bischöfe. Die traditionelle Herbstvollversammlung dauert in diesem Jahr coronabedingt nur drei statt vier Tage.

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