KeniaMutmaßlicher Serienkiller gesteht Morde an 42 Frauen

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Einsatzkräfte tragen Säcke mit menschlichen Überresten, mutmaßlich die Opfer eines Frauenmörders. Misstrauische Anwohner verlangten, die Säcke noch am Tatort zu öffnen, damit sie sehen können, was drin ist. Die Polizei löste die Tumulte auf.
Einsatzkräfte tragen Säcke mit menschlichen Überresten, mutmaßlich die Opfer eines Frauenmörders. Misstrauische Anwohner verlangten, die Säcke noch am Tatort zu öffnen, damit sie sehen können, was drin ist. Die Polizei löste die Tumulte auf. Andrew Kasuku/dpa

Leichenfunde in Nairobi und das überraschende Geständnis eines 33-Jährigen wühlen die ostafrikanische Nation auf. Auch wenn nicht alle Kenianer glauben, dass das schon die ganze Geschichte ist.

Von Arne Perras

Zweiundvierzig Frauen. Diese schwer fassbare Zahl schockt Kenianerinnen und Kenianer, seit der Chef des Kriminalamts Details zu Ermittlungen über einen mutmaßlichen Serienmörder in Nairobi bekannt gegeben hat. Der verdächtige Mann, 33, wurde am Montagmorgen um drei Uhr vor einem Club in der kenianischen Hauptstadt festgenommen, wie das Newsportal Nation und andere Medien berichteten. Er soll am späten Sonntagabend noch das EM-Finale zwischen Spanien und England im Fernsehen verfolgt haben.

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