Kate Moss, 48, britisches Model, hat an ihre frühen Berufsjahre nicht nur positive Erinnerungen. "Ich glaube, ich war ein Sündenbock für die Probleme vieler Menschen", sagte sie in einem am Sonntag ausgestrahlten BBC-Interview mit Blick auf Diskussionen über ihr niedriges Gewicht als junges Model. "Ich habe nie an Magersucht gelitten." Nach einer Fotostrecke der Fotografin Corinne Day mit Moss für die britische "Vogue" im Jahr 1993 hatte es Debatten über den sogenannten "Heroin Chic" gegeben - also extrem dürre, fast ausgemergelt aussehende Figuren. "Ich habe auch nie Heroin genommen. Ich war so dünn, weil ich bei Shootings nichts zu essen bekommen habe und auch immer schon dünn war", sagte Moss der BBC.

Reiner Calmund, 73, früherer Fußballmanager, verzichtet nach seiner Magen-Bypass-OP nicht auf Süßigkeiten. "Ich bin ein süßes Kerlchen, das habe ich auch nicht ganz abgeschafft. Aber ich esse viel weniger", sagte er der Apotheken Umschau. Seit seiner Operation vor gut zwei Jahren hat Calmund sein Gewicht von 180 Kilo auf 90 Kilo halbiert. Der Rheinländer lebt seit rund zehn Jahren mit Frau und Tochter im saarländischen Saarlouis. Mit der Gewichtsreduzierung habe er an Lebensqualität gewonnen: "Ich kann spazieren gehen und kriege dabei keine Schnappatmung mehr. Ich kann mich bewegen, ich kann meine Schuhe zubinden und mit meiner Tochter Federball im Garten spielen", sagte "Calli".

Ryan Gosling, 41, kanadischer Hollywood-Star, ist mit der Rolle des Ken im Kinofilm "Barbie" bei seinen kleinen Töchtern nicht auf Begeisterung gestoßen. Eigentlich habe er in einem Film spielen wollen, den er seinen sechs- und siebenjährigen Töchtern zeigen könne, sagte der 41-Jährige der Augsburger Allgemeinen. "Das spielte auch ein wenig mit rein, warum ich den "Barbie"-Film gedreht habe", sagte er. Aber mit dem von ihm verkörperten Ken könnten die Mädchen nichts anfangen, erzählte der Kanadier. "Warum willst du Ken sein?", würden die Kinder ihn fragen. "Mit Ken will doch niemand spielen!". Aus ihrer Perspektive interessiere nur Barbie.

Ulrich Tukur, 64, Schauspieler, mag keine Smartphones. Menschen, die "ohne diese vermaledeiten Leuchtschachteln nicht mehr existieren können", deprimierten ihn. "Natürlich besitze ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, einen Laptop, aber den macht man am Abend mit spitzen Fingern auf, und das reicht dann auch", sagte er der dpa. "Ich brauche ein Telefon zum Telefonieren und vielleicht für eine SMS." Auf die Frage, ob er altmodisch sei, entgegnete er, wie könne man denn in einer Welt, die den Menschen zwinge, sich mit Maschinen zu verbinden und die jede Autonomie Schritt für Schritt abschaffe, anders als altmodisch sein.

