KatastrophenfolgenWeitere Therapieplätze für Betroffene der Flut gefordert

Eine Luftaufnahme des Dorfes Insul zeigt das Ausmaß der Flutzerstörungen an der Ahr.
Eine Luftaufnahme des Dorfes Insul zeigt das Ausmaß der Flutzerstörungen an der Ahr. Boris Roessler/dpa/Archivbild

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Mainz (dpa/lrs) - Mehr Therapieplätze für Betroffene der Flutkatastrophe im Ahrtal hat der Opferbeauftragte der rheinland-pfälzischen Landesregierung gefordert. Er appelliere an die Mitglieder des Zulassungsausschusses, die Anträge von Therapeutinnen und Therapeuten im Wege des Sonderbedarfes zuzulassen, betonte Detlef Placzek in einem am Montag veröffentlichten Schreiben an den Ausschuss bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Das Gremium tagt demnach an diesem Mittwoch (26. April).

Als Grund nannte Placzek die stark gestiegene Nachfrage nach Vermittlung von Therapieplätzen, die von der Geschäftsstelle des Opferbeauftragten seit Januar 2023 verzeichnet worden sei. Anrufer würden von monatelanger Suche nach einem Therapieplatz, Ablehnungen und Vertröstungen berichten. Zudem hätten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten berichtet, dass sie der Vielzahl an Anfragen aktuell nicht gerecht werden könnten, erklärte Placzek.

© dpa-infocom, dpa:230424-99-432874/2

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