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Katastrophe in Japan: Fototicker:Der Tag nach dem Tsunami - Bilder der Katastrophe

Es sind die Bilder eines ungeahnten Dramas: Evakuierungsaktionen, verzweifelte Menschen in Trümmern und das Gerippe eines Reaktorblocks

im Foto-Ticker.

29 Bilder

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Quelle: AP

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Die Hafenstadt Minamisanriku, in der Tausende Menschen vermisst werden, gibt es zu großen Teilen nicht mehr, wie erste Lustaufnahmen jetzt zeigen. Ganze Straßenzüge wurden vom Tsunami einfach weggefegt.

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Quelle: AP

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Japan zwischen Angst und Trauer: Noch kann niemand sagen, wie viele Menschen Opfer des apokalyptischen Bebens in Japan wurden. Tausende werden noch vermisst, Hunderttausende wurden obdachlos. Die Aufräumarbeiten laufen nur schleppend an. Und über allem steht die Bedrohung eines möglichen atomaren Super-GAUs im Kraftwerk Fukushima.

Dieses kleine Mädchen konnte in Kesennuma (Provinz Miyagi) gerettet werden.

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Zerstörungen nach Tsunami

Quelle: dpa

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Feuerwehrmänner helfen in Sendai einer Frau, die die Nacht in einer Schule verbracht hat: Mehr als 200.000 Menschen in Notunterkünften stellen sich die Frage, wann der Albtraum vorbei ist.

US-Marine startet Hilfseinsatz im japanischen Erdbebengebiet

Quelle: dapd

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Die internationale Hilfe läuft an: Aus Deutschland trafen erste Helfer in Tokio ein, 38 weitere sowie eine Hundestaffel flogen am Samstag nach Japan ab. Auch die US-Marine (im Bild) schickt Einsatzkräfte.

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Zerstörungen nach Tsunami

Quelle: dpa

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Am Tag nach dem Beben und dem Rückzug des Wassers wird deutlich, welche Wucht die Wassermassen hatten. Auto wurden wie Spielzeug umhergewirbelt.

A combination picture of satellite images taken by Taiwan's National Space Organisation shows Japan Sendai area before and after the earthquake

Quelle: REUTERS

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Die Region von Sendai wurde besonders schwer von der Flutwelle getroffen. Eine Aufnahme der taiwanesischen Raufahrtorganisation NSPO zeigt die Millionenstadt vor und nach dem Tsunami.

A man walks among debris and strewn boats after a tsunami in Miyako City, Iwate Prefecture

Quelle: REUTERS

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In Miyako (Provinz Iwate) steht ein Mann inmitten der Trümmer: Der Tsunami hat das Leben in wenigen Minuten zerstört.

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Zerstörungen nach Tsunami

Quelle: dpa

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Nicht nur in Sendai wurden ganze Frachtschiffe auf Land geschoben. Die japanische Ostküste ist ein Schuttfeld. Darunter könnten unzählige Opfer sein.

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Quelle: AFP

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Allein in der Hafenstadt Minamisanriku (im Bild) werden noch fast 10.000 Menschen vermisst - die Hälfte der Bevölkerung. Schon zuvor war von mindestens 1700 Todesopfern die Rede. Die Bergung der Opfer ist eine kaum fassliche Herausforderung - aber die größte Gefahr stellen nach dem Tsunami wohl die Atomkraftwerke des Landes dar.

Police officers wearing respirators guide people to evacuate away from the Fukushima Daiichi 1 nuclear plant in Tomioka Town

Quelle: REUTERS

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Obwohl sich die Berichte überschlagen, herrscht noch immer keine Klarheit: Nach einer Explosion im Kraftwerk Fukushima-1 im Nordosten Japans ist noch unklar, in welchem Maße die Umgebung mit radioaktiver Strahlung verseucht wird. Berichte über eine mögliche Kernschmelze wollte die Regierung nicht bestätigen - und spricht davon, dass die Reaktorhülle intakt sei.

Der Evakuierungsradius um das AKW wurde mittlerweile aber auf 20 Kilometer ausgeweitet: Polizisten aus der Stadt Tomioka in Fukushima koordinieren die Aktion.

Officials in protective gear check for signs of radiation on children who are from the evacuation area near the Fukushima Daini nuclear plant in Koriyama

Quelle: REUTERS

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Wissenschaftler in Koriyama untersuchen die Personen aus dem Umkreis des Kraftwerks - auch die Kinder.

A man sits in an evacuation centre for people evacuating from the area around the Fukushima Daiichi Nuclear Plant

Quelle: REUTERS

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Die Regierung hat die Bevölkerung angesichts der schweren Katastrophe zur Besonnenheit aufgerufen: Ein Mann in einem Evakuierungszentrum nahe des bedrohten Reaktors Fukushima reagiert mit stiller Verzweiflung.

File photo of Fukushima Nuclear Plant reactor number 1 Daiichi facility in Fukushima Prefecture, northeastern Japan

Quelle: Reuters

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Schauplatz der Katastrophe: Die Atomanlage Fukushima in einer Archivaufnahme von 2008. Hier ist in einem der Kraftwerksblöcke das Kühlsystem so beschädigt worden, dass sich der Reaktorkern überhitzte und nun eine Katastrophe droht.

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Quelle: AP

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Die Explosion: Die Videoaufnahme zeigt, wie über Kraftwerksblock 1 Rauch aufsteigt. Die Außenmauern und das Dach sind kollabiert, die Schuttwolke...

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Quelle: AP

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...war höher als die Strommasten. Die Szenerie konnte nur aus der Ferne aufgenommen werden, weil die Umgebung in einem Zwanzig-Kilometer-Radius zur Sperrzone erklärt wurde.

Earthquake and Tsunami in Japan

Quelle: dpa

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Alle Menschen in diesem Umkreis mussten das Gebiet verlassen. Die Behörden unternähmen alles, "um die Sicherheit der Bewohner sicherzustellen", sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

Explosion in Fukushima nuclear power plant

Quelle: dpa

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Beamte der japanischen Atomsicherheitsbehörde glauben nicht, dass es am Gehäuse des Reaktors zu ernsten Schäden gekommen ist. Zu dieser Einschätzung seien sie nach Prüfung jüngster Radioaktivitätswerte nach der Explosion in dem Krisen-Meiler gekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo.

Fukushima nuclear power plants

Quelle: dpa

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Vor und nach dem Zusammenbruch: Von dem Kraftwerksblock blieb nur ein Gerippe übrig (gelber Kreis).

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Evakuierung

Quelle: dpa

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Die Eskalation in Fukushima ist bei weitem nicht das einzige Problem der Rettungskräfte in Japan. Unter anderem 20.000 Soldaten sind im ganzen Land im Einsatz und kämpfen mit den Folgen der Bebenkatastrophe.

People wait to be rescued atop a building with the letters 'SOS' after an earthquake in Kesennuma

Quelle: Reuters

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Auf diesem Gebäude in Kesennuma rufen Menschen mit einem SOS-Schriftzug um Hilfe.

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Quelle: AFP

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Regierungschef Naoto Kan sagte, der Samstag sei der "entscheidende" Tag für die Suche nach Überlebenden.

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Ausgebrannte Schiffe

Quelle: dpa

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Ausgebrannte Schiffe liegen in Kesennuma Seite an Seite im Hafen.

Japan Self-Defence Force troops walk atop a wall to get around a car tossed by a tsunami and earthquake in northeastern Japan

Quelle: REUTERS

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Der Tsunami hat bis weit ins Land hinein Schiffe, Häuser, Autos und Menschen mitgerissen.

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Quelle: AFP

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Neuesten Schätzungen zufolge verloren knapp 210.000 Menschen ihr Zuhause.

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Quelle: AP

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Wie eine umgestürzte Schachtel Bauklötze: Frachtcontainer in Sendai - bis die Schäden der Katastrophe beseitigt sind, werden Monate vergehen.

Vehicles are seen with the rubble in flood waters near the coastal town of Sendai after the earthquake and tsunami that devasted the region

Quelle: REUTERS

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Schutt mit Automassen: Szene von Chaos und Zerstörung bei Sedai.

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Quelle: AFP

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Gefalteter Zug: Luftaufnahme eines völlig zerstörten Zuges in Shinchi in der Provinz Fukushima. Der Tsunami hat weite Teile der Küste Japans zerstört.

A ship tossed up onto city streets by a tsunami after an earthquake is pictured in Kesennuma City, Miyagi Prefecture

Quelle: REUTERS

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Schiff auf der Straße: Ein Frachter wurde in Kesenuma vom Tsunami mitten in die Stadt gespült.

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Quelle: AP

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Was das Feuer übrig ließ: Ein Feuerwehrmann vor einer Halde ausgebrannter Autos am Hafen von Hitachi.

© sueddeutsche.de
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