Ein Mottowagen in Köln zeigt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, der mit einer Atomrakete droht. Hier wurde der Rosenmontagsumzug von einem Unglück überschattet, als Pferde von einer Kutsche durchgingen. Der Kutschführer, drei weitere Personen aus der Kutsche und eine Zuschauerin wurden nach Polizeiangaben "leicht bis mittelschwer" verletzt. Vier weitere Personen wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers psychologisch betreut. Die beiden Pferde blieben nach Angaben der Stadt unverletzt. Wie der WDR berichtet, soll eines der Pferde von einem Geschoss einer Steinschleuder getroffen worden sein.

Im vergangenen Jahr war auch schon ein Pferd kollabiert. Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit längerem, Tiere bei Karnevalszügen zu verbieten. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich am Montag jedoch gegen ein Verbot von Pferden aus. "Ein Zug ohne Pferde ist Mist", sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Bild: dpa 12. Februar 2018, 16:212018-02-12 16:21:40 © SZ.de/ick