Kölsch-Band„Jung, wo küss do her?“

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Die Kölsch-Band „Planschemalöör“ macht nicht einfach nur lustige Partymusik, sondern hat auch eine politische Botschaft.
Die Kölsch-Band „Planschemalöör“ macht nicht einfach nur lustige Partymusik, sondern hat auch eine politische Botschaft. STUDIO IGNATOV

„Planschemalöör“ sind eine der erfolgreichsten Karnevalsbands. Und außergewöhnlich politisch. Nicht nur, aber auch, weil Frontmann Juri Rother immer wieder rassistisch beleidigt wird. Doch er sagt: Um ihn geht es gar nicht.

Von Christoph Koopmann, Köln

Er kommt mit einem dicken Schal um den Hals durch die Tür, den braucht er dieser Tage, mit Schal schläft er sogar. Damit bloß die Stimme hält bei ihrem mörderischen Programm. Dass Juri Rother an diesem Dienstagmittag überhaupt eine gute Stunde Zeit hat, ist eher Glück, weil gerade ja die absolut heiße Zeit ist. Jeden Tag Auftritte, allein an diesem Abend sind es drei. Donnerstag, an Weiberfastnacht, ist der Höhepunkt, da sind es neun. Um 10.30 Uhr der erste im Möbelgeschäft, dann jede Stunde einer, bis in den Abend rein. „Immer geil, aber halt auch sehr anstrengend“, sagt Rother. Freitag, Samstag, Sonntag geht das so weiter, erst von Rosenmontag an ist wieder Ruhe. 140 bis 150 Auftritte werden es am Ende wieder sein in den knapp drei Monaten vom elften Elften bis Rosenmontag.

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