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Corona und Karneval:Eine Stimmung wie zwei Krümel Konfetti

Coronavirus - Köln - Karneval

Kein Trömmelche jeht: Kölner Karneval im Lockdown.

(Foto: Oliver Berg/dpa)

Einzelkarneval zu Hause, mit Büttenreden auf Zoom - ob das funktioniert? Für Wicky Junggeburth, Karnevalist von Geburt an, ist das alles müder Ersatz. Über eine Session, in der der rheinische Pragmatismus an Grenzen gerät.

Von Alexander Menden

An diesem Donnerstag würde in Köln normalerweise Weiberfastnacht gefeiert und damit der Höhepunkt der Karnevalssession eingeläutet. Doch jetzt sind pandemiebedingt alle Sitzungen und Umzüge abgesagt. Auch Wicky Junggeburth, seit Jahrzehnten eine feste Größe im "Fasteleer" und selbst ehemaliger Kölner Karnvalsprinz, hat in diesem Jahr nur Radio- und Fernsehtermine - sehr schmerzhaft für einen Karnevalisten, der bereits mit neun Jahren seine erste Büttenrede hielt. Unter die diesjährige Session möchte der heute 69-Jährige daher am Aschermittwoch gerne "einen dicken Strich" machen. Aber das Lebensgefühl der "fünften Jahreszeit", davon ist Junggeburth überzeugt, werde auch Corona nicht grundlegend verändern.

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