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Karibik:Schiffbrüchiger wird kurz vor Rettung von Hai angegriffen

Ein Schiff mit sieben Mann an Bord ist vor Venezuela gekentert. Die Männer wollten Schnaps auf die nahegelegene Insel Aruba bringen.

Es klingt wie eine Szene aus Fluch der Karibik - im 21. Jahrhundert und leider ohne Happy End: Ein venezolanisches Boot, geladen mit Whiskey auf dem Weg von der niederländischen Insel Bonaire und einer Besatzung von sieben Mann, kentert vor der karibischen Insel Aruba, nahe Venezuela. Zwei der Männer ertrinken, einer klammert sich an einer Rettungsboje einer Bohrinsel fest. Dann naht Rettung. Die Niederländisch-Karibische Küstenwache rückt mit Booten und einem Helikopter an. Kurz bevor sie den Mann erreicht, wird er von einem Hai angegriffen. Der Mann stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Küstenwache, die vor Ort im Einsatz ist, bestätigt die Ereignisse auf Facebook. Die vier weiteren Männer konnten demnach gerettet werden und wurden nicht von dem Hai angegriffen. Sie sollen sich einem Bericht der Daily Mail zufolge an einem Kühlschrank und einer Palette festgehalten haben, die vom gekenterten Boot im Wasser trieben.

Hai am Bondi Beach hüpft auf Surfbrett

Eine andere Hai-Begegnung ging glimpflicher aus: Am beliebten Surferstrand Bondi Beach in der Nähe von Sydney, Australien, hüpfte ein Hai auf ein Surfbrett. In einem Radiointerview mit dem Sender 7 News Sydney erzählt Surfer Dean Norburn, er hätte zuerst gedacht, es sei eine Robbe gewesen.

Der Australier steuerte gerade auf eine Welle zu und wollte sich aufrichten, als der etwa zwei Meter lange Hai auf seinem Brett landete. "Dann habe ich natürlich ein bisschen geschrien", sagt Norburn. Der Hai glitt vom Surfbrett, tauchte unter Norburns Surferkollegen hindurch und verschwand wieder.

© SZ.de/tamo/jps/cat
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