Notstand in KalifornienÜberschwemmungen nach Wintersturm

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Eine überflutete Kreuzung in South Pasadena.
Eine überflutete Kreuzung in South Pasadena.
Matthew Hoen/ZUMA Press Wire/dpa

Bei heftigen Unwettern sterben mindestens drei Menschen. Und der US-Wetterdienst NWS warnt weiterhin vor Sturm und Starkregen.

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Schwere Unwetter führen im Süden Kaliforniens an Weihnachten zu Überschwemmungen und auch Todesfällen. Mindestens drei Menschen kamen etwa durch umstürzende Bäume oder Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Wintersturm ums Leben, wie US-Medien berichteten. Auf Bildern waren überflutete Straßen, weggeschwemmte Autos und Schlammlawinen zu sehen. Mehr als 125 000 Haushalte waren nach Angaben der Seite Poweroutage.us ohne Strom.

In mehreren Bezirken galten Evakuierungswarnungen oder -anordnungen. Betroffen sind auch Gebiete rund um Los Angeles, die Anfang des Jahres von verheerenden Feuern erfasst worden waren. Grund für den heftigen Regen in dem sonst sonnenverwöhnten Bundesstaat ist ein Wetterphänomen mit dem Namen „atmosphärischer Fluss“.  Dies sind Ströme in der Atmosphäre, die riesige Mengen Wasserdampf aus den Tropen mit sich führen und in kühlere Regionen transportieren.

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Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom rief am Mittwoch (Ortszeit) für mehrere Gebiete im Süden Kaliforniens den Notstand aus, darunter in den Millionenstädten Los Angeles und San Diego. Auch die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, erklärte den lokalen Notstand, um zusätzliche Mittel für Einsatzkräfte und deren Arbeit freizugeben – „von schnellen Wasserrettungen über die Beseitigung umgestürzter Bäume bis hin zur Koordination sicherer Evakuierungen“.

Der US-Wetterdienst warnte am frühen Morgen (Ortszeit) vor mäßigem bis starkem Regen und heftigen Winden sowie Schnee in den Bergen. Erst am Wochenende werde wieder trockenes Wetter erwartet. Am Freitag seien wieder Sturzfluten möglich, zahlreiche Bäche könnten über die Ufer treten und in abgebrannten Gebieten für Erdrutsche und Schlammlawinen sorgen. Zu Beginn des Jahres hatten schwere Großbrände in und um Los Angeles mehr als 16 000 Gebäude zerstört. Die Feuerwehr war damals wochenlang im Großeinsatz, um die Brände einzudämmen. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben.

© SZ/dpa/laha - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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