SZ-Serie "Schatz gesucht": "Schätze sind nicht immer Gold und Silber"

Lesezeit: 5 min

Schatzsucher
(Foto: Jürgen Schmieder/imago images/CSP_vectorchef)

Steve Smith ist Schatzsucher. Doch er sucht nicht für sich, sondern für Menschen, die etwas verloren haben. Ohne dass er dafür bezahlt wird. Warum er das tut und was für Schätze er schon wiedergefunden hat.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Es ist ein dumpfes, tiefes Brummen, das Steve Smith am Pazifikstrand von Los Angeles in Verzückung versetzt. Er schwingt den Metalldetektor noch einmal an exakt der gleichen Stelle, und wieder: "Mmmmm-mmmmm", wie eine Hummel beim Richtungswechsel. "Könnte Gold sein", sagt er, nach einem Blick auf den Bildschirm korrigiert er sich: "Nein, wahrscheinlich nur ein Kronkorken; die klingen gleich, die beiden." Er buddelt kurz im Sand, und in zehn Zentimetern Tiefe, tatsächlich: ein Kronkorken. Smith steckt ihn in seine Tasche; muss ja nicht sein, dass Müll am Strand rumliegt. Ein Schatzsucher ist immer auch ein bisschen Strandsäuberer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Paketdiebstähle in Los Angeles
Warum in den USA jetzt Güterzüge geplündert werden
Impfschaden
Corona-Impfung
Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Johannes Wimmer
Medizin
"Ich wollte nie wieder so hilflos sein wie damals"
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Liebe und Partnerschaft
»Slow Sex hat etwas sehr Meditatives«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB