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Kriminalität:"Keine Waffen im Laden, definitiv!"

Juweliergeschäft - Zerborstenes Schaufenster

In Scherben: Nach einem Raubüberfall sind Juweliere oftmals traumatisiert.

(Foto: Imago)

Ein Juwelier in Celle hat bei einem Überfall auf sein Geschäft zwei mutmaßliche Räuber erschossen. Wie konnte die Lage so eskalieren? Ein Experte für Gewaltprävention erklärt, auf was es in einer solchen Situation ankommt.

Interview von Violetta Simon

Bei einem versuchten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im niedersächsischen Celle hat der Inhaber des Ladens die beiden Täter mit seiner Waffe erschossen. Die Ermittler prüfen nun, ob der 71-Jährige aus Notwehr handelte. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge ist das Ehepaar schon einmal Ziel eines Überfalls gewesen. Wie konnte die Lage so eskalieren? Joachim Leis, 62, ist Experte für Sicherheitskonzepte. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt der ehemalige Kriminalhauptkommissar Verhaltenstrainings für die Bundeskriminalämter in Deutschland und Österreich und für Spezialeinsatzkräfte der deutschen Polizei. Das Unternehmen ist außerdem auf die Juwelierbranche spezialisiert. In Seminaren zu Gewaltprävention vermittelt der gebürtige Ludwigsburger, wie man Risiken vermeidet und in bedrohlichen Situationen handelt.

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