JustizMehr verurteilte Jugendliche in Berlin

Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt.
Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt. Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

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Potsdam (dpa/bb) - Berliner Gerichte haben im Jahr 2021 mehr Jugendliche wegen Straftaten verurteilt als im Vorjahr - in Brandenburg ging die Zahl erneut zurück. Insgesamt wurden in Berlin im vergangenen Jahr 1192 Jugendliche verurteilt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Das entspricht demnach einem Zuwachs von elf Prozent. In Brandenburg gab es im Vergleichszeitraum einen Rückgang von 18,5 Prozent auf 609 Verurteilungen. Im Jahr zuvor hatte es in Berlin und Brandenburg nach Angaben der Behörde einen Rückgang von 25,1 Prozent im Vergleich zu 2019 gegeben.

Am häufigsten wurden in Berlin Urteile wegen Diebstahl und Unterschlagung gesprochen (22,1 Prozent). In Brandenburg wegen Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (25,6 Prozent). In Berlin wurde insgesamt 203 Mal eine Jugendstrafe als schwerste Strafe ausgesprochen, in Brandenburg 110 Mal. Das Jugendstrafrecht betrifft Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sowie Heranwachsende im Alter zwischen dem 19. und dem vollendeten 21. Lebensjahr.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-727487/2

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