JustizHintergrund: Cybermobbing ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand

Wiesbaden (dpa) - Mobbing im Internet ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand. Das gilt nach Angaben des Bundeskriminalamtes auch für andere Formen des Mobbings.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

SZ bei Google bevorzugen

Wiesbaden (dpa) - Mobbing im Internet ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand. Das gilt nach Angaben des Bundeskriminalamtes auch für andere Formen des Mobbings.

Das heißt nicht, dass die Täter in jedem Fall ungeschoren davon kommen. Wer jemanden schikaniert oder terrorisiert, macht sich möglicherweise strafbar - zum Beispiel wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Nötigung.

Wenn ein Täter etwa ein brutales Handyvideo in der Schule an Minderjährige verbreitet, könnte er sich wegen Gewaltdarstellungen strafbar machen. Fotos oder Videos aus einem geschützten Raum - etwa einer Wohnung - bewusst Dritten zugänglich zu machen, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet werden. Die Polizei betont, dass zu den geschützten Räumen auch Umkleidekabinen und Toiletten gehören, ein Klassenraum dagegen nicht.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: