Julia Klöckner, 53, Bundestagspräsidentin, wäre ohne die Grillfeste der Jungen Union in ihrer rheinland-pfälzischen Heimat nicht in der Politik gelandet. „Ich muss es erst mal so banal sagen, aber es wurde dann unterfüttert“, sagte sie auf einer Bühne beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg. „Es ist das Thema Gemeinschaft. Trifft man auf Gleichgesinnte, hat man etwas, was man teilt, wofür man kämpft. Und dann auch beieinandersitzt“, erzählte Klöckner. Schließlich habe sie Politikwissenschaft studiert, Theologie und Pädagogik.

Adrien Brody, 53, Hollywood-Schauspieler („Der Brutalist“, „Der Pianist“) hat sich für sein Broadway-Debüt als Todeszellenhäftling für fünf Monate in einem Hotelzimmer isoliert, um sich besser in die Rolle hineinzuversetzen. „Es ist natürlich einsam“, sagte der Schauspieler der US-Zeitschrift Interview Magazine. „Aber ich spiele einen Mann, der noch viel tiefer in dieser Isolation lebte. Was ich erlebe, kratzt nur an der Oberfläche.“ In dem Stück „The Fear of 13“ porträtiert er den Amerikaner Nick Yarris, der mehr als zwei Jahrzehnte unschuldig in einer Todeszelle saß. Für solche Rollen sei es notwendig, auf gewisse Annehmlichkeiten und Freiheiten zu verzichten, sagte Brody.

Bushido, 47, Rapper, muss wegen einer Erkrankung operiert werden. Er habe „so ein Ding, was geschwollen ist“, sagt seine Frau Anna-Maria Ferchichi in einem Video auf Instagram und zeigt an eine Stelle vor Bushidos linkem Ohr. Das wollten sie bei einem MRT ärztlich abklären lassen. Wenige Stunden später gibt es auf der Plattform ein Update: „Es ist gutartig, was Anis hat, zum Glück“, sagt Anna-Maria Ferchichi. „Aber es muss rausgenommen werden, da es entarten kann.“ Um welche Erkrankung es sich genau handelt, sagen die beiden nicht. „Aber ich finde alles, was nicht hingehört im Körper, muss raus, was da wächst“, sagt seine Frau. Bushido, der mit bürgerlichen Namen Anis Mohamed Ferchichi heißt, ist in dem Video auch zu sehen, sagt aber nichts weiter.

Arda Saatçi, 28 Ultra-Athlet, ist nach seinem 600-Kilometer-Lauf durch die kalifornische Hitze von Hunderten Menschen in seiner Heimat Berlin empfangen worden. Vor allem junge Fans hatten sich bei seiner Ankunft vor dem Flughafen BER eingefunden. Er sei „völlig stolz und glücklich“, sagte er. „Als Erstes werde ich einen schönen Döner essen.“ Saatçis Ultralauf im US-Bundesstaat Kalifornien wurde vor wenigen Tagen zum Social-Media-Hit. Seinen Zieleinlauf verfolgten Hunderttausende via Livestream. Bekannte Influencer regierten auf den Lauf des Berliners mit Bewunderung. Noch Tage später posteten die Menschen Glückwünsche oder anderweitige Reaktionen auf die Leistung des Sportlers. Bei seiner Ankunft mussten zig Polizeibeamte und Ordner für Sicherheit sorgen.

Barnaby Metschurat, 51, Schauspieler, heißt mit erstem Vornamen eigentlich Klaus. Als seine Mutter nach seiner Geburt aufs Standesamt ging, um seinen Namen eintragen zu lassen, habe sich der Beamte geweigert, erzählte der Schauspieler („Ostfriesenkrimis“, „KDD – Kriminaldauerdienst“) in einem Gespräch mit dem Schlager Radio. „Der sagte, dass Barnaby kein Name ist, vor allen Dingen kein deutscher Name, und dass das nicht geht.“ Da sein Vater Klaus heißt, wurde Klaus sein erster Vorname. Barnaby sei ein alter englischer Name. Heutzutage heiße aber kaum jemand in England so.

