Am Freitag wurde zum zehnten Mal das "Jugendwort des Jahres" gekürt. Die 20-köpfige Jury des Langenscheidt-Verlags wählte den Ausdruck "I bims", der "Ich bin's" oder "Ich bin" bedeuten könne und vor allem in sozialen Netzwerken verwendet werde. In einer unverbindlichen Online-Abstimmung, an der rund eine Million User teilnahmen, war "I bims" dagegen auf dem letzten Platz gelandet, auf Platz eins wurde "geht fit" gewählt ("geht klar"). Für die Jury war der Online-Siegerbegriff jedoch zu regional.
Die Jugendwörter seit 2008
2008: Gammelfleischparty (Ü-30-Party)
2009: hartzen (arbeitslos sein, rumhän- gen)
2010: Niveaulimbo (ständiges Absinken des Niveaus, aus dem Ruder laufende Partys und sinnlose Ge- spräche unter Jugendlichen)
2011: Swag (beneidenswerte, lässig- coole Ausstrahlung)
2012: Yolo (Abkürzung von "You only live once")
2013: Babo (Boss, Anführer, Chef)
2014: Läuft bei dir (Du hast es drauf!, cool, krass)
2015: Smombie ("Smartphone" plus "Zombie"; Menschen, die nur auf ihr Handy starren)
2016: fly sein (etwas oder jemand geht besonders ab)
2017: I bims (Ich bin, Ich bin's)