Leute:Lieber Jolie als Pitt

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Angelina Jolie und zwei ihrer Töchter, Vivienne (links) und Zahara (rechts im Bild), im Jahr 2021. (Foto: AFP)

Vivienne Jolie streicht einen Teil ihres Nachnamens, Max Kruse vergleicht sich mit Jennifer Lopez, und Andie MacDowell ist gerührt.

Vivienne Jolie, 15, Produktionsassistentin, streicht einen Teil ihres Nachnamens. Die Tochter der Hollywood-Stars Angelina Jolie, 48, und Brad Pitt, 60, wird im Programm zum Broadway-Musical „The Outsiders“ als Assistentin ihrer Mutter aufgeführt, die das Stück produziert, wie unter anderem das Magazin People berichtet. Dort heißt sie „Vivienne Jolie“ und nicht, wie bislang in der Öffentlichkeit, „Vivienne Jolie-Pitt“. Auch eine andere Tochter des Paares, Zahara Marley, nennt selbst inzwischen nur „Jolie“ als Nachnamen, wie etwa Aufnahmen von einer Veranstaltung ihrer Universität im vergangenen Jahr zeigen.

(Foto: dpa)

Chris Pratt, 44, Schauspieler, hat sich finanziell fortgebildet. Für seinen „ersten großen Job“ für einen Fernsehfilm habe er 75 000 Dollar bekommen, was für ihn eine „verrückte Menge Geld“ gewesen sei, sagte der „Guardians of the Galaxy“-Star beim Radiosender Sirius XM. „Ich hätte mir nie vorstellen können, so viel Geld zu verdienen – und es war schnell weg.“ Er habe damals die Welt bereist und überlegt, sich eine eigene Yacht zu kaufen. Etwa zwei Monate später habe er sich gefragt, wo das Geld hin sei. Weil er mit wenig Geld aufgewachsen sei, habe er den Umgang damit nie richtig gelernt und alles direkt ausgegeben. Heute sei er beim Thema Finanzen „weiser“.

(Foto: dpa)

Max Kruse, 36, Fußballspieler, vergleicht sich mit prominenten Schönheiten. Im Podcast „Flatterball“ spricht er mit seinem Kollegen Martin Harnik über Fußballer-Spitznamen und sagt, er selbst sei oft „J.Lo“ genannt worden, nach Sängerin und Schauspielerin Jennifer Lopez. Grund: sein Hintern. „Ich wurde sehr viel aufs Äußere reduziert, auf meinen wundervollen Körper“, witzelt Kruse. Zudem höre er oft, er sehe aus wie Ryan Gosling, „gerade in Amerika“. Podcastpartner Harnik lacht ungläubig und antwortet: „Wer lügt dir denn so ins Gesicht?“

(Foto: Getty Images)

Andie MacDowell, 66, Schauspielerin, ist bewegt von den Sammlungen ihrer Töchter. „Ich bin zu Margaret nach Hause gegangen, und sie hatte online eine Menge meiner alten Titelseiten gekauft“, sagte MacDowell, deren Tochter Margaret Qualley (29, „Poor Things“) ebenfalls Schauspielerin ist, dem Magazin People. „Als ich also sah, dass sie diese Cover mit mir drauf hatte, war ich sehr gerührt davon.“ Neben Margaret hebe auch ihre ältere Tochter Rainey, 35, alte Bilder von ihr auf, was ihr viel bedeute, sagte MacDowell – denn natürlich sammle sie umgekehrt auch deren Fotos.

(Foto: dpa)

Wolfgang Niedecken, 73, Frontmann der Kölsch-Rock-Band BAP, ist ein Nachrichtenjunkie. „Ich muss alles wissen, selbst wenn ich deshalb nachts schlecht schlafe“, sagte der Sänger der Augsburger Allgemeinen. Seine Frau richte ihn dann wieder auf. „Gott sei Dank hat sie auch einen guten Verbündeten, nämlich meinen Enkel. Sie lässt sich nicht unterkriegen. Wenn ich das Glas halb leer habe, sie hat es mindestens halb voll.“ Viele Träume der 1980er-Jahre sind nach den Worten des Künstlers inzwischen auf der Strecke geblieben. Als Beispiel führte er den Pazifismus an, wobei er selbst nie der naive Pazifist gewesen sei. „Aber der hat sich spätestens mit dem Angriff auf die Ukraine erledigt.“

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