Leute:"Fliegen ist schrecklich"

Lesezeit: 3 min

Jennifer Lawrence berichtet von einem Beinahe-Absturz, die Queen macht ihren Arzt zum Ritter, und Heinz-Christian Strache bekommt eine Dönerspende.

Jennifer Lawrence
(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Jennifer Lawrence, 31, US-amerikanische Schauspielerin, hat nach einem Beinahe-Absturz Flugangst. "Fliegen ist schrecklich, und ich muss es immer wieder tun", sagte sie der Vanity Fair. Im Jahr 2017 sei einer der beiden Motoren ausgefallen, als sie an Bord eines Privatflugzeugs unterwegs nach New York war. Sie war überzeugt, sterben zu müssen. Dann gelang eine Notlandung. Der Spruch, was einen nicht umbringe, mache einen stärker, sei Unsinn, sagte Lawrence. "Es hat mich viel schwächer gemacht." Genauso wie der Hackerangriff im Jahr 2014, als Nacktbilder von ihr im Internet landeten. "Das bleibt ein Übergriff", sagte sie. "Mein Trauma wird für immer existieren."

Königin Elizabeth II.
(Foto: Steve Parsons/dpa)

Elizabeth II., 95, Queen, hat nach Gesundheitsproblemen ihren langjährigen Chefarzt zum Ritter geschlagen. Der Mediziner Huw Thomas wurde in einer privaten Zeremonie von der Königin geehrt, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Er bekam den besonderen Hausorden Royal Victorian Order verliehen - eine Auszeichnung für Dienste in der königlichen Familie. Der Arzt soll die Royal Family bereits seit mehr als 15 Jahren medizinisch begleiten, auch der im April gestorbene Prinz Philip gehörte zu seinen Patienten. Zuletzt dürfte der Mediziner deutlich mehr Arbeit gehabt haben: Die Queen blieb mehrfach auf ärztlichen Rat hin öffentlichen Terminen fern. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese Ratschläge von Huw Thomas kamen. Bis zum Ende des Jahres sind nun keine öffentlichen Termine mehr angesetzt, allerdings will die Queen weiter virtuelle Audienzen abhalten.

Verdict Expected In Trial Of Heinz-Christian Strache on a bribery charge
(Foto: Thomas Kronsteiner/Getty Images)

Heinz-Christian Strache, 52, ehemaliger österreichischer Vizekanzler, hat eine Dönerspende bekommen. Die Ermittlungen gegen ihn trieben ihn "finanziell an den Rand des wirtschaftlichen und existentiellen Ruins", hatte er auf Facebook geschrieben und mitsamt Angabe einer Kontonummer um "Hilfe und Spende" für seine Anwaltskosten gebeten. Der Wiener Imbiss "Yedigün Döner" zeigte sich daraufhin erkenntlich: "Wir haben unseren Beitrag geleistet", heißt es öffentlichkeitswirksam auf dem Instagram-Account der Dönerbude. Dazu ein Bild einer Überweisungsbestätigung an Strache, Betrag 3,90 Euro, Verwendungszweck: "1x Yedigün Döner + Ayran Spende".

Komikerin Carolin Kebekus
(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Carolin Kebekus, 41, Comedienne, will Musikerinnern sichtbarer machen. Für das kommenden Jahr organisiert sie ein Open-Air-Musikfestival am Kölner Tanzbrunnen, bei dem nur Frauen auftreten. "Weibliche Acts sind im Musikbusiness völlig unterrepräsentiert", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Bei den Grammys gingen zwischen 2013 und 2019 nur zehn Prozent der Nominierungen an eine Frau. Auch auf Festivalplakaten muss man weibliche Acts mit der Lupe suchen. Das wollen wir ändern." Bei dem Festival sollen bekannte Künstlerinnen und Newcomerinnen vertreten sein. Zusagen gibt es unter anderem schon von Lea, Luna, Mine, Annie Chops und den No Angels. Die Idee entstand in der "Carolin Kebekus Show".

Ernst August Prinz von Hannover
(Foto: Tobias Hase/dpa)

Ernst August Prinz von Hannover, 67, Adeliger (hier auf dem Oktoberfest 2014), ist vor Gericht gescheitert. Das Oberlandesgericht Linz bestätigte am Mittwoch die gegen ihn verhängte zehnmonatige Bewährungsstrafe. Das Landgericht hatte es als erwiesen angesehen, dass er im Zustand voller Berauschung unter anderem Polizisten attackiert und ein auf seinem Anwesen tätiges Verwalter-Ehepaar massiv bedroht hat. Der Angeklagte selbst erschien zum Prozesstermin nicht. Er wolle ein "weiteres Medienspektakel" vermeiden, informierte er das Gericht. Sein Anwalt erklärte zudem, dass sein Mandant Hochrisikopatient sei und coronabedingt Menschenansammlungen in Innenräumen meiden wolle. Sein Gesundheitszustand habe sich aber stark gebessert. "Er möchte seine Ruhe haben und sich seiner Genesung widmen."

Dwayne Johnson
(Foto: Billy Bennight/dpa)

Dwayne Johnson, 49, The Rock, spricht den Hund von Superman. Der US-Schauspieler soll in dem animierten Superhelden-Film "DC League of Super-Pets" als "Krypto" zu hören sein. Im Trailer wird Krypto als fliegender Hund mit rotem Cape gezeigt. In dem Film von Regisseur Jared Stern wird Superman gekidnappt. Um sein berühmtes Herrchen zu retten, versammelt Krypto eine Gruppe Tiere um sich. Neben Johnson werden unter anderem Kevin Hart, Kate McKinnon, John Krasinski, Vanessa Bayer, Natasha Lyonne, Diego Luna und Keanu Reeves als englische Sprecher zu hören sein. Welche deutschen Sprecher die Rollen übernehmen werden, war zunächst nicht bekannt.

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