Leute des Tages:Ex oder Liebe

Lesezeit: 2 min

Jennifer Aniston postet ihren Ex oberkörperfrei, Florian Wellbrock will seinen Sieg bei Olympia verewigen lassen, und die Fans von Beyoncé müssen nicht mehr lange warten.

(Foto: Monica Almeida/Reuters)

Jennifer Aniston, 52, US-Schauspielerin, widmet ihrem Ex-Mann einen Instagram-Post zum Geburtstag. Und was für einen: Auf dem ersten Bild seriös im Anzug, posiert Justin Theroux auf dem zweiten Foto oberkörperfrei mit Cap und Goldring. "You're one of a kind. Love you", schreibt die Schauspielerin unter die Bilder und zeigt, wie eine Trennung auch aussehen kann. Theroux erklärte in einem Interview mit Esquire im April dieses Jahres: "Ob es Ihnen gefällt oder nicht, wir hatten nicht diese dramatische Trennung und wir lieben uns."

(Foto: Laci Perenyi/imago)

Florian Wellbrock, 23, Schwimm-Olympiasieger, will seinen Triumph von Tokio auf seinem Körper in Form eines Tattoos verewigen. Doch das war lange tabu. "Unser Trainer Bernd Berkhahn verbot Sarah und mir in den Jahren vor Olympia weitere Tätowierungen, um kein Infektionsrisiko einzugehen", sagte der Doppel-Weltmeister der Sport Bild. "Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, mir das Datum des Olympiasieges in römischen Ziffern stechen zu lassen." Wellbrock, der wie seine Verlobte Sarah Köhler bereits mehrere Tätowierungen hat, gewann am 5. August die zehn Kilometer im Freiwasserschwimmen und holte damit die erste olympische Goldmedaille für den Deutschen Schwimm-Verband seit den Siegen von Britta Steffen in den Beckenwettbewerben vor 13 Jahren.

(Foto: Chris Pizzello/dpa)

Beyoncé, 39, US-Sängerin, hat fünf Jahre nach ihrem letzten Solo-Projekt ihren Fans neue Musik in Aussicht gestellt. "Ich bin seit anderthalb Jahren im Studio", sagte die Sängerin in einem Interview des Magazins Harper's Bazaar, das am Dienstag veröffentlicht wurde. "Nach 31 Jahren fühlt es sich genauso aufregend an wie damals, als ich neun Jahre alt war. Ja, die Musik kommt!" Die Sängerin erzählte auch, wie viel Zeit die Arbeit an Details mitunter in Anspruch nehme: "Manchmal brauche ich ein Jahr, um persönlich Tausende von Sounds zu durchforsten, bis ich genau den richtigen Kick oder die richtige Snare finde." Ein Refrain könne aus bis zu 200 übereinander angeordneten Klängen bestehen.

(Foto: Soeren Stache/dpa)

Juli Zeh, 47, Schriftstellerin, sieht in ihrem Umzug aufs Land etwas Erlösendes. "Im Dorf ändert sich das Sozialverhalten", sagte Zeh der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Andere Menschen sind oft eine Zumutung für uns. Auf dem Dorf sind sie unausweichlich. In der Stadt neigt man viel mehr zu Ausweichbewegungen. Das Miteinander auf dem Dorf folgt einem Pragmatismus. Und das macht sehr glücklich." Die Gesellschaft sollte ihrer Meinung nach bestimmte Tugenden der Dorfgemeinschaft dringend lernen, sonst fliege sie auseinander. Laut dem Bericht lebt Zeh seit 2007 im brandenburgischen Barnewitz westlich von Berlin. In den Städten herrsche ihrer Wahrnehmung nach seit Jahren ein starker Anpassungsdruck, sagte die Autorin, die mit "Unterleuten" und "Über Menschen" zwei Bestseller geschrieben hat, die in Dörfern spielen.

© SZ/dpa/koso - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ PlusViggo Mortensen
:"Erzählen wollte ich diese Geschichte, um mich zu erinnern"

Wie ist es, die eigene Mutter oder den eigenen Vater beim Sterben zu begleiten? Viggo Mortensen hat seine Eltern gepflegt, die beide an Demenz erkrankt waren. Seine Erfahrungen hat er in seinem Regiedebüt verarbeitet.

Interview von Anke Sterneborg

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: