Japan: fünf Jahre nach Katastrophen:Minamisoma

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Anders sieht es in Minamisoma aus, das sich nur 25 Kilometer nördlich von Fukushima I befindet. Ungefähr 1800 Häuser wurden zerstört. In dem Ort wurde erhöhte radioaktive Strahlung gemessen - etwa ein Viertel des Gebiets ist nach wie vor unbewohnbar. Tausende flohen nach der Nuklearkatastrophe, manche aber sind geblieben - freiwillig. Weil sie nicht wissen, wo sie hin sollen.

Die Regierung wirbt dafür, dass die Bewohner zurückkehren, bemüht sich vor allem um junge Familien. Doch noch immer ist die Strahlung gefährlich hoch. Eigentlich dürfte niemand hier leben. Ob die Stadt jemals wieder vollständig bewohnt wird, ist noch ungewiss.

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