Einsames Sterben:Der tote Junge im Baum

Mark ist 14, als sein Vater seine Mutter umbringt. Mit 17 lebt er nur noch auf Dächern und Bäumen. Bis er eines Tages tot aufgefunden wird. Wie konnte es so weit kommen? Eine Rekonstruktion.

Reportage von Elisa Britzelmeier

Der Mann war mit dem Hund rausgegangen, es war ein trockener Samstag Ende April. Er ging durch Windberg im Norden von Mönchengladbach, wo sich Gärten an Backstein reihen, vorbei an Mehrfamilienhäusern, vorbei an Reihenhäusern, drei Stockwerke hoch, selten höher. An der Ecke Klagenfurter Straße/Am Steinberg blieb er stehen. Er schaute nach oben, Richtung Himmel, ins Geäst. Es war um die Mittagszeit, und er sah sich dem Tod gegenüber.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erwin Huber
Interview mit Erwin Huber
"Die letzte Stufe zur Rücksichtslosigkeit wollte ich mir nie antun"
Narzissmus
Macht durch Mitleid
red sox, 13.08.2008 18:17:36, Copyright: xpieterx Panthermedia01426311
Wahlkampf
Rote Socken
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Glass of bitter alcoholic Negroni cocktail served with ice and orange peel on light surface Copyright: xRamonxLopezx
Negroni
Von wegen hochprozentige Abrissbirne
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB