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Italien:Zwei Tote nach starken Stürmen

Starke Unwetter haben in Italien zwei Menschenleben gefordert. Bei Turin stürzte ein Schuldach ein, auf Sardinien fiel eine Frau vom Motorroller.

Bei starken Stürmen in Italien sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Umgeknickte Bäume sind in Palermo auf Autos gestürzt. Ein Mann nahm die Warnungen vor dem Sturm nicht ernst, versuchte sich an seiner Dachantenne und wurde vom Dach geworfen.

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Ein Schüler starb und 20 weitere Menschen wurden verletzt, als am Samstagmorgen das Dach einer Schule in einem Vorort von Turin in Norditalien einstürzte, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete.

Nach ersten Angaben der Feuerwehr hatte sehr starker Wind das Dach zum Einsturz gebracht. Eine junge Frau starb in Cagliari auf Sardinien, nachdem starker Wind sie von ihrem Motorroller geworfen hatte. Die starken Winde begleiten eine Kältewelle, die ganz Italien im Griff hält.

Der Wind störte auch den Flugverkehr und die Schifffahrt. So musste im Süden des Landes ein Alitalia-Flug mit Ziel Brindisi nach Bari umgeleitet werden, weil starke Böen die Landung in Brindisi unmöglich machten. Inseln im Golf von Neapel hatten Probleme, die Verbindungen mit dem Festland aufrechtzuerhalten.

In Kalabrien wurde eine Frau leicht verletzt, als eine Straßenlaterne auf ihr Auto stürzte. In Palermo auf Sizilien warf der Wind einen Mann von einem Hausdach, der eine Antenne richten wollte.