Familie in ItalienWie viel „Leben in der Natur“ ist Kindeswohlgefährdung?

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In dem Steinhaus in den Abruzzen haben die Eltern das Badezimmer ausgebaut und nutzen jetzt eine Trockentoilette außerhalb.
In dem Steinhaus in den Abruzzen haben die Eltern das Badezimmer ausgebaut und nutzen jetzt eine Trockentoilette außerhalb. (Foto: Antonella Salvatore/AFP)

Ohne Strom und fließend Wasser: Eine australisch-britische Familie lebt in den Abruzzen in der Abgeschiedenheit. Bis die Behörden die drei Kinder in Obhut nehmen. Jetzt streitet das ganze Land darüber, ob die Kinder geschützt werden müssen oder ob sich der Staat zu sehr einmischt.

Von Elisa Britzelmeier, Rom

Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Idylle, die plötzlich zerstört wurde. Ein kleines Steinhaus, umgeben von Bäumen, von Hühnern, Hunden und Katzen, dazu ein Esel und ein Pferd. Hier, abgeschieden am Rand des Dorfes Palmoli in den Abruzzen, lebte bis vergangene Woche eine australisch-britische Familie mit ihren drei Kindern, Zwillinge im Alter von sechs und ein Mädchen im Alter von acht Jahren. Die Eltern hatten sich für ein Leben ohne Strom und fließend Wasser entschieden, sie schickten die Kinder nicht in die Schule. Ein Leben in Einklang mit der Natur, ohne Stress, so sieht die Familie das.

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