ItalienBloß nicht zu viel Sexualkunde

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Künftig sollen nur noch Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen Sexualaufklärung erhalten.
Künftig sollen nur noch Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen Sexualaufklärung erhalten. (Foto: Matteo Rossetti/picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Angst vor „Indoktrinierung“ und „Gendertheorien“: An Schulen in Italien soll es Aufklärungsunterricht bald nur noch mit Einverständnis der Eltern geben.

Von Elisa Britzelmeier, Rom

Im italienischen Parlament ist zuletzt viel über Sex gesprochen worden. Anlass gibt ein Gesetzentwurf der rechten Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, der vorsieht, dass Sexualkunde nur noch mit Genehmigung der Eltern unterrichtet werden darf und ausschließlich an weiterführenden Schulen.

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