KirchenkunstHimmel hilf!

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Das restaurierte Engelsfresko in der Basilika San Lorenzo hat erstaunliche Ähnlichkeit mit der italienischen Ministerpräsidentin.
Das restaurierte Engelsfresko in der Basilika San Lorenzo hat erstaunliche Ähnlichkeit mit der italienischen Ministerpräsidentin. Vincenzo Livieri/REUTERS

Giorgia Meloni lächelt gerne – aber ist sie jetzt ein Engel? In der Kirche San Lorenzo in Lucina mitten in Rom kann man diesen Eindruck gewinnen.

Von Christian Mayer

Die Kunstgeschichte des Abendlandes hält einige Überraschungen bereit, und es ist keine Seltenheit, dass sich große Maler in ihren Werken selbst porträtiert haben. Dabei stehen sie oft am Rande des sakralen Geschehens, so wie Sandro Botticelli, der sich für das Gemälde „Die Anbetung der Heiligen drei Könige“ in Szene gesetzt hat. Aber auch bei Rubens, Leonardo da Vinci oder Michelangelo besteht der dringende Verdacht, dass sich die Meister selbst in ihre Werke hineingeschmuggelt haben. Prominente Auftraggeber ließen sich ebenfalls gerne in religiösen Werken verewigen; sie posieren dann als fromme Begleiter Gottes, gleichberechtigt neben all den anderen Heiligen.

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Im Londoner Opera House quittieren die Zuschauer eine „Turandot“-Aufführung ohne „Nessun dorma“ mit Buh-Rufen – und bekommen Geld zurück. Richtig so.

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