Todesfälle in Istanbul„Immer wenn Sie irgendwo reinkommen, erst mal lüften“

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Eine Bettwanze beim Blutsaugen auf menschlicher Haut. In der EU ist es verboten, die Schädlinge mit Aluminiumphosphid zu bekämpfen.
Eine Bettwanze beim Blutsaugen auf menschlicher Haut. In der EU ist es verboten, die Schädlinge mit Aluminiumphosphid zu bekämpfen. Piotr Naskrecki/picture alliance/dpa/Harvard University

Eine deutsche Familie stirbt in einem Hotel in Istanbul, wohl durch Phosphin aus einem Bettwanzen-Bekämpfungsmittel. Ein Toxikologe erklärt, wie so ein Gift freigesetzt wird, was es bewirkt – und was er Urlaubern rät.

Interview von Jamie-Lee Merkert

Im Fall der in Istanbul verstorbenen Hamburger Familie ist laut einem Gutachten der Staatsanwaltschaft das Gas Phosphin die Todesursache. Der Stoff wird in manchen Ländern zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, obwohl er bei falscher Anwendung lebensgefährlich sein kann. Götz Westphal leitet den Arbeitskreis Inhalationstoxikologie der Gesellschaft für Toxikologie und kennt die Risiken beim Einsatz des Stoffes.

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