Magersucht und Social Media:Die Schönheit der anderen

Lesezeit: 12 min

Magersucht und Social Media: "Nenn es Krankheit, ich nenne es Perfektion": Wer seinen abgemagerten Körper auf Instagram zeigt, hat oft drei Zahlen im Profil - das aktuelle Gewicht, das Wunschgewicht, das Traumgewicht.

"Nenn es Krankheit, ich nenne es Perfektion": Wer seinen abgemagerten Körper auf Instagram zeigt, hat oft drei Zahlen im Profil - das aktuelle Gewicht, das Wunschgewicht, das Traumgewicht.

(Foto: Facebook Files (2), Klatka Grzegorz/Imago Images/CTK Photo/Bearbeitung: SZ)

Hervorstehende Rippen, Hüftknochen, Schlüsselbeine: Für die einen ist das krank, für andere ein Idealbild. Wie die Algorithmen auf Instagram junge Menschen in eine Szene treiben, in der Hungern gefeiert wird und Essen als Versagen gilt.

Von Svea Eckert, Simon Hurtz, Lena Kampf, Berit Kruse und Sulaiman Tadmory

Jasmin zählt. Eine Portion gedünstetes Gemüse, 80 Kalorien. Eine Schüssel Blaubeeren und etwas Birne, 82 Kalorien. Sie ist mit einer Freundin verabredet, sie hat eigentlich keine Lust. Andererseits: Mit dem Fahrrad zu dem Treffen zu fahren, minus 300 Kalorien. Und eine Ausrede für ihre Eltern, nicht zu Abend essen zu müssen. Das bringt sie näher an ihr Ziel, unter 40 Kilo.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Smartphone
Apps, die das Leben leichter machen
Grillen Isar Gemüse
Essen und Trinken
Rauch für den Lauch
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Streit um Fynn Kliemanns Maskendeals
Wie er euch gefällt
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB